Sanierungs-Referenzprojekt, mit Einblasstroh.
- 23. Jan.
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Waidhofen an der Thaya
Für eine effektive und ökologisch verträgliche Altbausanierung erweist sich Einblasstroh als besonders geeignet. Die aktuellen Herausforderungen wie steigende Energiepreise, die Klimaerwärmung und die Problematik von Umweltgiften machen Strohdämmung zu einer zunehmend relevanten Lösung.

In Waidhofen an der Thaya wurde ein Sanierungs-Referenzprojekt, mit Einblasstroh an der Fassade von der Reissmüller Baugesellschaft m.b.H gedämmt. Die Besitzerin entschied sich gegen herkömmliche Dämmstoffe und für eine umweltfreundliche Lösung mit Stroh und Holzweichfaserplatte. Die Dämmung, bestehend aus einer Holzunterkonstruktion und Einblasstroh, wurde außen an das 60er-Jahre-Haus angebracht, wodurch der Heizwärmebedarf signifikant von über 220 kWh/m²/a auf etwa 65 kWh/m²/a reduziert wurde. Die Methode ist etwas arbeitsintensiver als traditionelle Verfahren, bietet jedoch viele Vorteile wie verbesserte Feuchtigkeitsregulierung, Schallschutz, sommerlichen Überhitzungsschutz und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Hagel und Schädlingen. Die Bauweise ist diffusionsoffen und vermeidet potenzielle Schäden an der historischen Bausubstanz. Die Verwendung von regionalen, nachhaltigen Materialien unterstützt ein umweltfreundliches Baukonzept, das auf Langlebigkeit des Objekts ausgerichtet ist. Auch Brandschutztechnisch entspricht zertifiziertes Einblasstroh der Euroklasse E, womit die Anwendungsbereiche – über das Einfamilienhaus hinaus – abgedeckt werden können.







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