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Fassadensanierungs-Referenzprojekt, mit Einblasstroh.

  • 23. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Maria Anzbach im Wienerwald



Kürzlich wurde in Maria Anzbach im Wienerwald ein weiteres wegweisendes Fassadensanierungsprojekt realisiert. Im Zuge dieser Renovierung wurde auf die bestehende Fassade eines Einfamilienhauses zunächst eine Unterkonstruktion mit Kanthölzern aufgebracht. Darauf folgten 6 cm Holzweichfaser Putzträgerplatten. Der entstandene Hohlraum von 10 cm wurde vom Einblasexperten des Raiffeisen Lagerhaus Zwettl mit Stroheinblasdämmung von der Firma Vinzenz Harrer GmbH ausgefüllt, und abschließend erhielt die Fassade einen hochwertigen, diffusionsoffenen Verputz. Mit einer Gesamtdämmstärke von 16 cm verfügt das Gebäude nun über eine diffusionsoffene Fassade. Im Gegensatz zu synthetischen Materialien verursacht diese Lösung selbst bei Altbauten keinerlei Feuchtigkeitsprobleme. Die etwas höheren Kosten im Vergleich zu einer herkömmlichen EPS-Fassadendämmung rechtfertigen sich zweifellos durch die Nachhaltigkeit und Langlebigkeit einer Strohfassade. Auch das Thema Entsorgung bereitet bei dieser Variante den nächsten Generationen keine Sorgen.




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