Bericht von unserer Strohhaus-Exkursion in Oberösterreich

Bericht von unserer Strohhaus-Exkursion in Oberösterreich

Am 15.3.2019, fand unsere Strohhausbesichtigung im Raum Oberösterreich statt. Es war eine großartige Veranstaltung und wir möchten uns nochmals im Namen von Herbert Gruber und dem SonnenKlee-Team bei allen HausbesitzerInnen und den zahlreichen TeilnehmerInnen herzlich bedanken.
Unsere erste Station war ein Strohhaus in Summerau. Neben den verwendeten ökologischen Materialien zieht einem das Projekt vor allem durch seine besondere Architektur in seinen Bann. Die Wünsche nach optimalem solaren Eintrag, natürlicher Beschattung, freier Aussicht und gleichzeitiger, blickgeschützter Privatsphäre konnte trotz bestehender Nachbargebäude in einzigartiger Weise von den Architekten Angelo Ferrara & Viviana Schimmenti umgesetzt werden. Weitere Bilder auf der Webseite von StrohNatur.

Beim zweiten Strohballenhaus unserer Exkursionsrunde wurden wir mit dem Duft von frischem Lehmputz (und Kuchen…) empfangen. Besonders ökologisch fanden wir die strohgedämmte Bodenplatte auf Streifenfundament als intelligente Alternative zu einer sonst üblichen Lösung aus  Stahlbeton mit Perimeterdämmung. Aufgefallen ist uns auch die Wandheizung im Lehmputz, kombiniert mit Solaranlage, großem Pufferspeicher und Küchenzusatzherd.

Ein Vollwärmeschutz mit Strohballen für ein bereits bestehendes Gebäude? Genau das wurde beim dritten Exkursionsziel bereits 2016 umgesetzt. Beim „WRAPPING“ werden Strohballen zwischen einem schlanken Holzskelett fixiert und mit diffusionsoffenem Sumpfkalkputz bekleidet. Dass die oberste Geschoßdecke ebenfalls mit Strohballen gedämmt wurde und nun der Heizbedarf um die Hälfte reduziert werden konnte spricht für sich. Dank der gastfreundlichen Eigentümerfamilie durften wir uns nach der Besichtigung auch noch vom behaglichen Raumklima bei einer Tasse Tee überzeugen.

Das Einfamilienhaus aus den 70er Jahren wurde 2016 mit einer rein ökologischen Fassadendämmung versehen. Mit der „WRAPPING-Technik“ wurden 37cm starke Strohballen zwischen einem schlanken Holzskelett an der Fassade befestigt und durch einen diffusionsoffenen Sumpfkalk-Verputz witterungsgeschützt und brandbeständig abgeschlossen. Jeder einzelne Ballen wird dabei auch noch horizontal durch eine Holzleiste fixiert und an die Fassade gepresst. Diese Art der der Strohballenverarbeitung wird auch „CUT“-Technik (Cells under tension) genannt. Die Holzleisten werden in den Strohballen eingelassen, womit dann oberflächlich eine durchgängige, direkt verputzbare Strohoberfläche entsteht und Kältebrücken vermieden werden. Mit einer Heckenschere wird anschließend die Oberfläche „geschoren“ und es kann der Verputz in zwei Lagen aufgebracht werden. Meist wird der Sumpfkalkputz auch direkt auf der Baustelle aus gelöschtem Brandkalk und passenden Putzsanden gemischt. Natürlich wird auch ein Armierungsgewebe eingearbeitet, um Rissbildungen zu vermeiden. Die Eigentümerfamilie hatte bereits vor dem Fassadenprojekt die oberste Geschoßdecke in Eigenleistung auch mit Strohballen gedämmt. Insgesamt wirkt sich die thermische Sanierung mit einer Heizkosteneinsparung von gut 50% aus.

Bericht von der Strohhaus-Tour im Raum Wien

Bericht von der Strohhaus-Tour im Raum Wien

Am Freitag, den 21.09.2018 waren wir wieder auf einer Strohhaus-Tour unterwegs. Diesmal starteten wir südlich von Wien und zwar mit dem Firmengebäude der Baumeister Höller GmbH, einem Passivhaus das in lasttragender Strohbauweise errichtet wurde.

Das zweigeschoßige Gebäude wurde mit Kalk direkt auf Stroh verputzt und an dem Objekt wurden zahlreiche Detaillösungen neu entwickelt. Geschäftsführer und Baumeister DI Robert Kraus und der Planungsexperte Erich Wallner standen uns für zahlreiche Fragen zur Verfügung.
Und für alle die bei unserer Tour nicht dabei waren, gibt’s schon bald (5.10.-7.10.2018) die Möglichkeit das Strohhaus im Rahmen der Veranstaltung „Kunst und Kultur im Strohhaus“ zu besuchen. Details gibt’s hier zu lesen.

Das zweite Objekt war ein Einfamilienhaus in Massivbauweise bei dem die oberste Geschoßdecke mit Stroh gedämmt wurde. Dieses Projekt wurde von der Baumeister Höller GmbH realisiert. Oberste Geschoßdecken und Dachdämmungen werden schon seit einiger Zeit standardmäßig mit zertifiziertem Baustroh angeboten und von vielen Kunden auch sehr gerne angenommen.
Oberste Geschoßdecke Strohdämmung

Zuletzt durften wir das Firmengebäude der Lopas GmbH besichtigen. Das Objekt besteht aus vorgefertigten, mit Strohhäckseldämmung befüllten Elementen und ist innen und außen mit Lehm verputzt. Die Lehm-Vlies-Technik als Windbremsebene mit rein natürlichen Materialien wurde speziell entwickelt. Das Gebäude ist mit der teilweise vorgehängten Lärchenholzfassade auch ein optischer Hingucker. Es ist seit 14 Jahren in Betrieb und der minimale Heizbedarf sorgt für niedrigste Betriebskosten. Das größte Einsparungspotential an Primärenergie konnte aber bereits beim Bau, durch die nahezu ausschließliche Verwendung von ökologischen Baustoffen generiert werden. Roland Meingast führte uns durch das Gebäude und konnte mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Stroh und Lehm alle begeistern.

Prächtiges Herbstwetter hat uns die Tour sehr angenehm gemacht und wir freuen uns natürlich schon auf die Nächste. Bei Interesse bitte einfach eine Nachricht an uns schicken!

Pilotprojekt Stroh-Einblasdämmung in Tirol

Pilotprojekt Stroh-Einblasdämmung in Tirol

Unser neuestes Pilotprojekt bei dem wir SonnenKlee Stroh-Einblasdämmung zum Einsatz gebracht haben steht in den wunderschönen Tiroler Alpen. Die Verarbeitung durch unseren Einblas-Partner (Siegfried Walser/Isocell) verlief reibungslos und die Qualität unseres Bio-Produkts hat sich wieder einmal bewährt. Unsere 100% ökologische und wirklich nachhaltige Dämm-Alternative funktioniert sehr gut und wir arbeiten weiterhin an der Erlangung einer Europäisch technischen Zulassung für unser Produkt.

Falls auch Sie ihr Projekt mit Stroh dämmen möchten, dann senden Sie uns eine Nachricht mit den Eckdaten. Wir prüfen ob und in welcher Form Stroh als Dämmstoff einsetzbar ist und machen Ihnen ein Angebot.

Fotos Ruth Ostermann.

SonnenKlee Baustrohballen für STEP-Workshop

SonnenKlee Baustrohballen für STEP-Workshop

Herbert Gruber und Toni Auer bauen derzeit ein zweigeschossiges Strohballenhaus mit überdachter Terrasse und Scheunenanbau. Dabei verwenden sie auch Strohballen von SonnenKlee. Das Projekt in Summerau/OÖ ist Strohballen-Architektur in Reinstform und dient auch als Trainingsbaustelle für einen STEP-Strohbau- und Lehmputz-Workshop im Rahmen der Ausbildung zur zertifizierten Strohballen-Fachkraft.

Weitere Details zu diesem Strohbau-Projekt und sehr schöne Fotos finden Sie auf der StrohNatur-Webseite.

Bericht von der Strohhaus Besichtigungstour in Oberösterreich

Bericht von der Strohhaus Besichtigungstour in Oberösterreich

 

Am Freitag dem 23.03.2018 starteten wir unsere zweite Strohhaus-Besichtigungstour. Diesmal waren wir in der Umgebung Linz unterwegs und wir durften drei Strohballenhäuser besichtigen. Das erste Haus war noch im Bau und obwohl es eisige Temperaturen hatte und auf der Baustelle noch nicht geheizt wurde, war es drinnen schon angenehm warm und die Teilnehmer unserer Tour konnten sich von der Dämmleistung des Baumaterials Stroh „vor Ort und live“ ein Bild machen. Die weiteren zwei Strohhäuser waren schon bewohnt und wir konnten sehen wie gut Häuser mit Strohdämmung funktionieren. Trotz der etwas weitern Fahrstrecke zwischen zwei Objekten herrschte gute Laune in der Gruppe und die Baufrauen und -herren gaben uns ausgezeichnete Einblicke in ihre Stroh-Projekte.

Die besichtigten Projekte wurden alle von der Firma Schachner Holzbau errichtet und der Projektverantwortliche Franz Reichinger stand uns ebenfalls Rede und Antwort.

Wir möchten uns im Namen von SonnenKlee und Holzbau Schachner nochmals herzlichst bei den Baufamilien für die Möglichkeit zur Besichtigung ihrer großartigen Strohbauprojekte bedanken!

Nachdem unser Event wieder sehr gut besucht war, planen wir in den nächsten Monaten eine neuerliche Strohballenhaus Besichtigungstour.

   

Bei Interesse schicken Sie uns bitte ein kurzes E-Mail oder geben Sie uns Ihre Kontaktdaten weiter unten bekannt.

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Schicken Sie uns Ihre Kontaktdaten und wir informieren Sie sobald der nächste Termin feststeht.

     

    Benedikt Kaesberg von BauStroh im Interview

    Benedikt Kaesberg von BauStroh im Interview

    Der Strohbau hat im letzten Jahr einiges an Schwung bekommen, und Benedikt Kaesberg hat vieles zur „Massentauglichkeit“ von Stroh als Baustoff beigetragen. Als Strohbau-Zimmerer, Gesellschafter der BauStroh GmbH und aktives Mitglied im Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. (FASBA) ist er ein Wissensträger im Strohballenbau. Wir haben ihn zum Interview eingeladen.

    SonnenKlee: Hallo Benedikt, bitte stell dich kurz vor und erzähl uns bitte was du alles machst.

    Benedikt Kaesberg: Ich bin sowohl Akademiker als auch Handwerker und beides integriert sich im Strohbau. Ich arbeite auf Baustellen, habe die bautechnische Anerkennung des Strohballenbaus in Deutschland mitentwickelt, bin Hersteller von Strohballen als Bauprodukt, auch als Autor tätig sowie im Strohbau inzwischen auch europäisch vernetzt.

    SonnenKlee: Wie bist du zum Strohbau gekommen, und was fasziniert dich so daran?

    Benedikt Kaesberg: 2004 hatte ich das Glück, als Zimmerer erstmals bei einem Strohbauprojekt mitbauen zu können. Das dreigeschossige Gebäude „Strohpolis“ war damals das größte Strohbau-Projekt in Deutschland. Mich fasziniert die Lebendigkeit, die ich im Bauen mit Stroh immer wieder erlebe. Da sind die überzeugten Bauherren und ­-damen, wie dort am Standort Siebenlinden, die quasi auf der grünen Wiese ein ökologisches Modelldorf aufbauen wollten und das auch tun. Da sind die Baustoffe Holz, Stroh, Lehm, die maximal nah an der Natur geblieben sind. Und da sind die Räume, die so entstehen und in denen es vielen Menschen wohl ergeht. Ich selbst lebe (bislang) nicht in einem Strohballenhaus, aber bei all meinen Gelegenheiten dort zu übernachten, habe ich mich morgens jedes Mal sehr gut ausgeschlafen gefühlt.

    SonnenKlee: Was braucht es deiner Meinung nach, um Stroh vom Promilleanteil, den es derzeit am Markt für Baustoffe hat, in den Prozentbereich zu bringen?

    Benedikt Kaesberg: Zunächst gilt es, folgendes zu denken: Bauten wie das S-House, der „5-Geschosser“ in Verden, das Ökodorf Siebenlinden, zahlreiche öffentliche Bauprojekte in Frankreich usw. zeigen, was Stroh am Bau kann und dass viel mehr Strohbau möglich ist. Und dann gilt es, das auch wollen.

    Wer klein ist, tut gut daran, sich zusammen zu tun. 2017 wurde das von der EU gefördertes Projekt UP STRAW gestartet und es hat das erklärte Ziel, Bauen mit Stroh in den beteiligten Ländern (F, B, NL, UK, D) in eine neue Größenordnung zu führen. Das ist wirklich sehr spannend!

    Wenn all diejenigen, die sich derzeit den Strohbau auf die Fahne schreiben, volle Auftragsbücher mit strohgedämmten Gebäuden hätten, wäre das großartig. Und auch dann wäre ein Anteil von auch nur einem Prozent am Bauvolumen insgesamt wohl noch nicht erreicht. Es braucht noch viel mehr professionelle Akteure.

    Der Vergleich eines Hauses aus konventionellen energieintensiv hergestellten Baustoffen mit einem strohgedämmten Gebäude zeigt u. a., dass der Unterschied im Treibhauspotential einer zwanzigfachen Erdumrundung in einem Mittelklassewagen entspricht![1] Das ist bekannt. Es braucht Klimapolitik auch für den Bausektor. Die Energiewende ist in Deutschland inzwischen ein bekannter Begriff; nötig ist daneben auch eine Bauwende!

    SonnenKlee: Die „lasttragende Bauweise“ könnte zu einer noch größeren Reduktion des Einsatzes der knappen Ressource Holz beitragen. Wo liegen da die Hürden und warum wird in Deutschland kaum „lasttragend“ gebaut?

    Benedikt Kaesberg: Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine anerkannten Berechnungsverfahren für die Belastbarkeit von Strohballen, so dass hier nur eine Genehmigung im Einzelfall möglich ist. Dabei muss ein Statiker die zuständige Baubehörde überzeugen, dass und wie Strohballen belastbar sind.

    Es gab ein Forschungsprojekt und eine Doktorarbeit, wo auch das Potenzial des lasttragenden Bauens mit Stroh untersucht wurde. Dabei kam heraus, dass eine bauaufsichtliche Anerkennung hier langwierig und wohl auch nur eingeschränkt möglich wäre (z. B. auf kleinere eingeschossige Bauten).

    SonnenKlee: Wie schätzt du die Lage des Strohbaus in Europa ein? Wo läuft es besonders gut und warum?

    Benedikt Kaesberg: Frankreich ist in der Verbreitung des Strohballenbaus europaweit führend. Das französische Strohbaunetzwerk hat flächendeckend aktive Mitglieder, und es hat auch erfolgreich Lobbyarbeit gemacht, so dass Strohbau in der Politik bekannt ist und unterstützt wird. Beides ist vorbildlich und die Frucht langjähriger Arbeit.

    Deutschland ist bekannt für seine erfolgreiche Grundlagenarbeit.

    Aus Österreich kenne ich einige markante Bauprojekte. Außerdem gibt es hier einige Holzbaubetriebe, die Stroh als Baustoff verwenden, jedenfalls mehr als in Deutschland.

    Insgesamt ist die Vernetzung der Strohbauaktiven in Europa erstaunlich weit entwickelt, so dass es nun auch Möglichkeiten zur gemeinsamen Entwicklung von Standards gibt.

    SonnenKlee: Welche drei Strohbauprojekte sind für dich persönlich die beeindruckendsten und richtungsweisendsten?

    Benedikt Kaesberg: Wenn man den Begriff Projekt etwas weiter fasst würde ich sagen:

    Erstens, die erfolgreiche Grundlagenarbeit des FASBA (Fachverband Strohballenbau Deutschland) hat zu einer umfassenden Anerkennung des Bauens mit Stroh geführt. Ein Markt dafür ist nun möglich. Das ist beachtlich und zukunftsweisend!

    Die erfolgreiche Lobbyarbeit und Mitgliederwerbung und –aktivierung des frz. Strohbaunetzwerks. Dort gibt es eine landesweit anerkannte und flächendeckende Ausbildung und damit wurden bislang schon 7000 strohgedämmte Gebäude errichtet, darunter befinden sich auch zahlreiche Großprojekte. Und es geht noch weiter! Es gibt dort inzwischen örtlich so etwas wie amtliche Bebauungsempfehlungen für Strohbau.

    Mir scheint, dass gerade sehr viele Strohbauaktive aus ihren „Löchern“ herauskommen und auch über den nationalen Tellerrand hinausschauen. Vor einem Jahr wäre z. B. so ein Interview wie dieses noch nicht entstanden. Ich bin sehr gespannt, was daraus noch alles wird.

    SonnenKlee: Kannst du uns die wichtigsten Gründe nennen, warum heute jemand sein Projekt mit Stroh umsetzen sollte?

    Benedikt Kaesberg: Der wichtigste Grund scheint mir zunächst der Nutzen: Wenn jemand ein gesundes Eigenheim oder auch ein Mietobjekt mit hohem Qualitätsstandard haben möchte, ist er mit Stroh gut bedient.

    Dann überzeugen die baulichen Qualitäten wie ein sehr angenehmes Raumklima durch Lehmverputzung und dem Einsatz von natürlichen Materialien sowie bestem Wärmeschutz im Winter und Hitzeschutz im Sommer.

    Auch die Nachhaltigkeit strohgedämmter Gebäude ist hervorragend. Deutschland wird seine Klimaschutzziele 2020 aller Voraussicht nach deutlich verfehlen. Wenn das Bauen mit Stroh zum Standard würde, wäre das eine Trendwende, denn Bauen mit Stroh ist klimarelevant!

    SonnenKlee: Was möchtest du unseren Lesern und Leserinnen sonst noch gerne mitgeben?

    Benedikt Kaesberg: Macht es!

    Lieber Benedikt, wir danken dir für das interessante Gespräch!

    Links:

    Quellenverweis:

    [1] FNR (Hrsg.): Strohgedämmte Gebäude (2017), S. 22.

    Besichtigungstour Strohballenhäuser im Raum Oberösterreich

    Besichtigungstour Strohballenhäuser im Raum Oberösterreich

    Am 23. März 2018 ab 13:00h  veranstalten wir gemeinsam mit Holzbau Schachner, im Raum Oberösterreich eine Besichtigungstour von Strohballenhäusern.

    Wer selber überlegt ein Strohhaus zu bauen oder plant eine Renovierung mit Strohdämmung zu machen, ist hier richtig. Zukünftige Baufrauen und -herren haben dabei die Gelegenheit, bereits bewohnte oder in Bau befindliche Objekte zu besichtigen und mit den BewohnerInnen über deren Erfahrungen zu sprechen.

    Detail Infos:
    Wir starten am 23.3.2018 um 13:00h in 4204 Reichenau (Mitfahrgelegenheit ab Bhf. St. Pölten, Start 10:45 und bei Bedarf können wir auch gerne eine Mitfahrgelegenheit von Wien-Hütteldorf organisieren).

    Wir starten mit dem ersten Strohballenhaus, das sich noch im Bau befindet. Danach fahren wir zu einem weiteren, das bereits seit einem Jahr bewohnt ist. Mit dem dritten Haus, dass schon mehrere Jahre bewohnt ist, beenden wir die Tour ca. um 18:00h.

    Zur Anmeldung bitte folgendes Formular abschicken oder einfach ein E-Mail an kontakt@sonnenklee.at senden.

    Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns einfach ein E-Mail.

    Anmeldung zur Besichtigungstour Strohballenhäuser im Raum Oberösterreich am 23.3.2018 ab 13:00h.

      Das Netzwerk für Innovationen gegen den Klimawandel

      Das Netzwerk für Innovationen gegen den Klimawandel
      Mit SonnenKlee sind wir Teil von Climate-KIC, Europas größtem öffentlich-privaten Netzwerk zur Förderung von Innovationen gegen den Klimawandel. Das Programm ermöglicht es uns, unsere nachhaltigen Baustroh-Produktionssysteme weiter zu verbessern und mit Hilfe von Expertenunterstützung unsere Informationskampagne zum Thema Baustroh optimal zu gestalten. Einen Überblick über die weiteren Teilnehmer des Programms finden Sie hier.

       

      Bericht von unserer Strohballenhaus Besichtigungstour

      Bericht von unserer Strohballenhaus Besichtigungstour

      Am Freitag dem 24.11.2017 fand unsere Besichtigungstour von Strohballenhäusern statt. Als eine stattliche Gruppe von 12 Personen waren wir im Raum St. Pölten und Umgebung unterwegs und durften drei Strohhäuser besichtigen. Die Stimmung bei den Teilnehmern war ausgezeichnet und es gab eine Menge Fragen an die Baufrauen und Herren.

      Die besichtigten Projekte wurden vom Bauatelier Schmelz Salomon geplant und die Palette war breit gefächert. Das erste Projekt ist bereits seit 10 Jahren bewohnt und es wurde in Modulbauweise hergestellt. Ein weiteres ist erst seit einigen Monaten fertig und Familie Lechner erzeugt darin auch ihre Naturkosmetik Produkte (www.duftbox.at). Das dritte war noch im Bau und wird mit viel Eigenleistung der Baufamilie errichtet.

      Wir möchten uns im Namen von SonnenKlee und Bauatelier Schmelz nochmals herzlichst bei den Baufamilien für die Möglichkeit zur Besichtigung ihrer Herzensprojekte bedanken!

       

              

      Wir haben einige Anfragen für eine neuerliche Besichtigungstour und planen deshalb in den nächsten Monaten eine weitere Aktion.

      Bei Interesse schicken Sie uns bitte ein kurzes E-Mail, oder geben Sie uns Ihre Kontaktdaten weiter unten bekannt.

      Informationen anfordern:

      Schicken Sie uns Ihre Kontaktdaten und wir informieren Sie sobald der nächste Termin feststeht.

         

        Sonnenklee nominiert für Österreichischen Klimaschutzpreis!

        Sonnenklee nominiert für Österreichischen Klimaschutzpreis!

        Wir freuen uns sehr mitteilen zu dürfen, dass wir mit unserem Sonnenklee Baustroh Projekt für den österreichischen Klimaschutzpreis in der Kategorie Betriebe nominiert wurden!

        Der ORF wird einen Film über unsere neu entwickelten Technologien, der mobilen Baustroh-Aufbereitungsanlage sowie der Stroh Einblasdämmung im Servicemagazin „heute konkret“ senden. Anschließend wird durch Publikumsvoting und eine Jury ein Gewinner ermittelt.

        Wir freuen uns natürlich über zahlreiche Stimmen! Wann der genaue Sendetermin ist, und ab wann gevotet werden kann, informieren wir so bald als möglich auch in unserem Newsletter.

        Wir von Sonnenklee wollen den Bau- und Dämmstoff Stroh für die „breite Masse“ verfügbar machen!

        • Dazu haben wir eine mobile Baustroh-Aufbereitungsanlage entwickelt, mit der wir aus den bekannten Big-Bales (Rundballen und Quader) zertifizierte Baustrohballen in verschiedenen Größen herstellen können.
        • Außerdem ist seit kurzem unsere Stroh Einblasdämmung verfügbar. Unser speziell geschnittenes und gereinigtes Qualitäts-Stroh kann bequem mit herkömmlichen Einblasmaschinen in Wände und Hohlräume eingebracht werden.
        • Weil Stroh, der zertifizierte Bau- und Dämmstoff noch nicht sehr bekannt ist, werden wir mit einer großen Informationskampagne über die Vorteile wie CO2-Neutralität, gesundes Raumklima, regionale Verfügbarkeit, usw. informieren. Sonnenklee ist auch Ansprechpartner für Bauherren und -frauen mit konkreten Projekten. Wir verfügen über ein großartiges Netzwerk an Architekten, Zimmereien und Baufirmen und sorgen damit für eine einfache und reibungslose Abwicklung von Strohbau-Projekten.

        Wenn Sie ein ökologisches Bau(stroh)projekt planen, nehmen Sie gleich jetzt mit uns Kontakt auf!